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Fotoboxen draussen nutzen

Viele Mitarbeiter Events, Firmen-Jubiläen, Hochzeiten und Geburtstage sollen Outdoor stattfinden. Der Flair von Open-Air ist super. Gerade im Sommer kann dies einen wichtigen Beitrag zur Stimmung und Erinnerungen der Gäste beitragen. Jeder der für draußen plant hat immer das Thema Wetter auf dem Schirm, und das ist auch bei Fotoboxen so.

Ihre Feier soll im (Teil)Freien stattfinden, dann folgen hier eTipps und Hinweise. Einige Tipps und Hinweise gelten auch für spezielle Indoor Location mit Galerien, Glas-Dächer, Wintergärten, Locations mit großen Fenster-Fronten, Scheunen, …!

Für uns gehören auch Events in Festzelten zur Outdoor Einsätzen, warum, das erklären wir weiter unten.

Möglich durch mehr Wissen und sorgfältigere “Hausaufgaben”

Es folgen nun einige Erfahrungswerte. Das liest sich alles schlimmer als es ist. Bisher haben wir ALLE Outdoor Events geschafft :-)

Grundsätzlich raten wir von Fotoboxen draußen ab. Aber dennoch sind sie möglich. Dazu muss man mehr Wissen, mehr Umstände beachten und mehr Vorsorge treffen. Alles muss etwas mehr geplant, beachtet und es ist sind mehr Vorbereitung nötig. Vieles ist logisch bzw klar mit gesunden Menschenverstand. Technik und Regen sind zwei Gegensätze, das müssen wir hoffentlich nicht erklären.

Wo (Sonnen)Licht ist, ist auch Schatten(Seite)

Klammert man die offensichtlichen Sachen mal aus, was wäre zu beachten? Bei Fotoboxen bzw. dem fotografieren geht es um Licht(-Setzung). Deshalb spielt Outdoor das Tageslicht, Streulicht, Reflextions-Licht, (direktes) Sonnenlicht, Licht-Veränderungen wie Sonnen-Untergang, …  eine Rolle. Wir sagen als Faustregel: Man sollte Indoor-Verhältnisse schaffen. Das fängt mit “einem Dach” an. Das kann ein Vordach oder Zelt sein. Aber aufgrund von Sonnen-Wanderung kann die Sonne auch mal “seitlich” in den Fotobox-Bereich fallen.

Warum ist das eine Herausforderung? Direktes Sonnenlicht ist problematisch, wenn es die Kamera trifft. Oder Sonne auf dem Display ist, das ist wie mit einem Handy am Strand = man (die Gäste) sehen nichts. Wenn Sonne die Gäste trifft, ist entweder Weißabgleich nicht mehr (richtig) möglich, oder die Gäste müssen die Augen zusammenkneifen. Alles Dinge die die Qualität der Fotos wie auch den Ablauf stören (können).

Deshalb sind neben einem “Dach” auch “Außenwände” eine Überlegung als Sonnen Schutz. Vordächer, Hütten, Festzelte und Pavillions können helfen, können es aber auch noch schlimmer bzw. herausfordernder machen. Deshalb gehören gerade Events in Festzelten auch zu Outdoor-Events, da die Zeltdächer wie ein Licht Verteiler fungieren (Diffusor), und dies deshalb eine Problematik sein kann.

Generell ist Sonne und selbst Wolken eine Beeinflussung für “Licht”. Bei betreuten Events achten wir darauf, aber selbst da kann sich im Sekunden Takt die Sonne/Licht verändern. Zelte/Dächer können helfen, können es aber auch negativ beeinflussen. Farbige Zelte können die Sonne wie auch unseren Blitz multiplizieren. Z.B. bei einem roten Zelt-Dach könnten Fotos einen Rot-Einfluss haben. Es ist also möglich, aber mit Abstrichen (wir sind natürlich durch Indoor-Events verwöhnt). Selbst weiße/helle Zelte können als Streu-Multiplikator die Belichtung verändern. 

Wenn es dunkler bzw. Abend wird, sollte man unsere Blitze stärker stellen (per Taste/Knopfdruck möglich). Das ist leicht, muss aber beobachtet und gemacht werden.

Hintergründe im Freien nutzen

Auch Hintergründe sind bei Außeneinsätzen eine weitere Herausforderung. Auch hier kann die Sonne eine Rolle spielen. Sonne hinter dem Stativ-System kann Licht/Farbe multiplizieren, oder das man durch den Stoff durchsieht und das Stativ dadurch sichtbar wird im Bild. Ebenso ist Wind ein “Gegner”. Dadurch das man durch die Hintergrund-Motive quasi ein “Segel” hat, müssen die Hintergründe gesichert werden durch Gewichte und Befestigungen vorallem im oberen Bereich. Man sollten das Umfallen und “Wegfliegen” vermeiden. Ähnliches gilt auch für die Verkleidung. Der Wind kann einiges umwerfen oder sogar ganz wegwehen.

Das “Dach” soll die Lösung sein

Beim Einsatz von Zelte/Pavillions/Hütten muss man auch die Höhe beachten. Die Fotobox Ready ist 200 cm (Türrahmen) hoch. Unsere Haupt-Hintergründe sind 250 cm hoch was die meisten “Dächer” nicht hergeben. Einige Zelte haben innen im Dach Verstrebungen die den Aufbau wegen der beeinträchtigten können. Aber auch das haben wir bisher gelöst und geschafft. 

Die Böden können auch eine Rolle spielen. Schräge Verläufe, Boden Begebenheiten wie z.B. bei Schlössern Kopfsteinpflaster oder Mulch (wie bei Weihnachts-Märkten) oder Sand, wie bei Beach-Partys oder auch Wiesen können die Fotobox wie auch die Gäste beeinträchtigen. 

Generell

Man sollte und muss also immer einen Plan B haben. Und einiges vorbereiten was Dach, Sicherung, Schutz usw. angeht. Manches muss Live beim Aufbau abgewogen und getestet werden. Und jede Überlegung und Lösung kann Abstriche bedeuten oder eine Verschlimm-Besserung verursachen.  Wenn man z.B. das Event Outdoor ist und die Fotobox Aufgrund der (obigen) Überlegungen in einen extra Bereich wie in einer Halle/Raum geplant wird, können Laufwege, Entfernung wie auch die nicht Sichtbarkeit das es eine Fotobox gibt, die Nutzung bremsen und verhindern.